Rechtsanwalt für sexuelle Übergriffe

Ihr Rechtsanwalt bei Vorwürfen wegen eines sexuellen Übergriffs

Statue der Justitia mit verbundenen Augen und Waage vor unscharfem hellbraunem Hintergrund.Statue der Justitia mit verbundenen Augen und Waage vor unscharfem hellbraunem Hintergrund.

Ihnen wird ein sexueller Übergriff vorgeworfen: Wir kämpfen für Sie

  • Strafe: Bei einer Verurteilung wegen eines sexuellen Übergriffs droht eine Gefängnisstrafe von bis zu 5 Jahren.
  • Keine Fehler: Bei der Verteidigung dürfen keine Fehler unterlaufen. Eine unüberlegte Aussage kann beispielsweise dazu führen, dass es später zu einer Verurteilung kommt.
  • Verteidigung: Bei Vorwürfen wegen eines sexuellen Übergriffs kommen unterschiedliche Verteidigungsstrategien in Betracht. Wir prüfen genau, welche Strategie in Ihrem Fall die höchsten Erfolgsaussichten hat.

Wann ist ein sexueller Übergriff strafbar?

Ein sexueller Übergriff liegt vor, wenn sexuelle Handlungen (insb. Geschlechtsverkehr) ohne oder gegen den Willen der betroffenen Person vorgenommen werden. Insgesamt kommen für den sexuellen Übergriff die folgenden Tatvarianten in Betracht:

  • Erkennbar entgegenstehender Wille: Es muss ein erkennbar entgegenstehender Wille vorliegen. Wenn das Opfer beispielsweise weint oder sich gegen die Handlungen verteidigt, hat die Person einen entgegenstehenden Willen ebenfalls zum Ausdruck gebracht.
  • Willensunfähig: Ist das Opfer nicht in der Lage, einen entgegenstehenden Willen zu entwickeln, liegt ebenfalls ein sexueller Übergriff vor. Ein Beispiel dafür ist, dass das Opfer während der sexuellen Handlung schläft.
  • Überraschung: Ein Überraschungsmoment wird ausgenutzt, wenn der Täter für seine Tat bewusst einen Zeitpunkt wählt, in dem das Opfer nicht mit einer sexuellen Handlung rechnet.
  • Erhebliches Übel: Wenn der Täter für die sexuelle Handlung eine Situation ausnutzt, in der dem Opfer ein empfindliches Übel droht, wenn es Widerstand leistet, liegt ebenfalls ein sexueller Übergriff vor.

Welche Strafe droht bei einem sexuellen Übergriff?

Der Strafrahmen für einen sexuellen Übergriff liegt bei einer Gefängnisstrafe zwischen 6 Monaten und 5 Jahren. In den meisten Fällen liegt die Strafe zwischen einem und zwei Jahren Gefängnis.

Neben der Gefängnisstrafe drohen bei einer Verurteilung wegen eines sexuellen Übergriffs weitere schwerwiegende Konsequenzen:

  • Beruf: Eine Verurteilung wegen eines sexuellen Übergriffs führt bei Beamten häufig zum Verlust ihres Beamtenstatus. Bei Ärzten, Rechtsanwälten oder anderen zulassungsbedürftigen Berufen kann bei einer Verurteilung die Berufszulassung entzogen werden.
  • Führungszeugnis: Eine Verurteilung wegen eines sexuellen Übergriffs wird für mehrere Jahre in das Führungszeugnis eingetragen.
  • Schmerzensgeld: Das Opfer kann Schmerzensgeld geltend machen. In den meisten Fällen beträgt das Schmerzensgeld ca. 5.000 €.

Verteidigungsstrategien bei Vorwürfen wegen eines sexuellen Übergriffs

Wenn Ihnen ein sexueller Übergriff vorgeworfen wird, kommen unterschiedliche Verteidigungsstrategien in Betracht, um eine Verurteilung zu vermeiden. Das Ziel der Verteidigung gegen die Vorwürfe besteht grundsätzlich darin, eine Einstellung der Ermittlungen zu erreichen und so ein Gerichtsverfahren und eine mögliche Verurteilung zu verhindern. Wenn es doch zu einem Gerichtsprozess kommt, verfolgen wir das Ziel, einen Freispruch zu erreichen.

Bei Vorwürfen wegen eines sexuellen Übergriffs sind die folgenden Verteidigungsstrategien häufig erfolgreich:

  • Aussagepsychologie: Bei einem vermeintlichen sexuellen Übergriff steht es häufig Aussage gegen Aussage. Mit einer sorgfältigen Analyse der verfügbaren Aussagen gelingt es häufig, den Beweiswert der Aussage des vermeintlichen Opfers zu senken und so eine Verurteilung zu vermeiden.
  • Eigene Aussage: Die eigene Aussage sollte bei Vorwürfen wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs sorgfältig vorbereitet werden. In vielen Fällen steht und fällt die Verteidigung damit, wie überzeugend die eigene Aussage ist.
  • Weitere Beweismittel: Auch wenn die Staatsanwaltschaft und die Polizei sorgfältig arbeiten sollen, passiert es immer wieder, dass Beweismittel nicht oder fehlerhaft ausgewertet werden. Durch das Überprüfen der Arbeit der Polizei und Staatsanwaltschaft und gegebenenfalls auch das Vorlegen neuer Beweismittel gelingt es häufig, Beschuldigte erfolgreich zu verteidigen.