Rechtsanwalt Vergewaltigung

Ihr Rechtsanwalt bei Vergewaltigungsvorwürfen

Statue der Justitia mit verbundenen Augen und Waage vor unscharfem hellbraunem Hintergrund.Statue der Justitia mit verbundenen Augen und Waage vor unscharfem hellbraunem Hintergrund.

Vergewaltigungsvorwürfe: Wir kämpfen für Sie

  • Strafe: Eine Verurteilung führt zwingend zu einer Gefängnisstrafe zwischen 2 und 15 Jahren.
  • Keine Fehler: Um bei Vergewaltigungsvorwürfen eine Verurteilung zu verhindern, dürfen im Rahmen der Verteidigung keine Fehler unterlaufen.
  • Verteidigung: Bei Vergewaltigungsvorwürfen kommen unterschiedliche Verteidigungsstrategien in Betracht. Wir prüfen genau, welche Strategie bei Ihnen die höchsten Erfolgsaussichten hat.

Wann liegt eine Vergewaltigung vor?

Eine Vergewaltigung liegt vor, wenn es gegen den ausdrücklichen Willen des Opfers zum Geschlechtsverkehr kommt. Die folgenden drei Voraussetzungen müssen für eine Vergewaltigung vorliegen:

  • Geschlechtsverkehr: Es muss zum Geschlechtsverkehr kommen. Das bedeutet, dass sexuelle Handlungen wie das reine Berühren des Intimbereichs oder das sexuell motivierte Küssen für eine Vergewaltigung nicht ausreichen.
  • Entgegenstehender Wille: Dazu muss ein entgegenstehender Wille zum Ausdruck gebracht worden sein. Es ist nicht erforderlich, dass der entgegenstehende Wille gesagt wird, allerdings muss sich aus dem Verhalten des Opfers ergeben, dass ein entgegenstehender Wille vorliegt.
  • Vorsatz: Dazu muss der Täter vorsätzlich handeln.

Welche Strafe droht bei einer Vergewaltigung?

Der Strafrahmen bei einer Vergewaltigung liegt zwischen 2 Jahren und 15 Jahren Gefängnis. Eine Verurteilung wegen einer Vergewaltigung führt also zwingend zu einer Gefängnisstrafe. Eine Geldstrafe oder eine Bewährungsstrafe sind bei einer Vergewaltigung ausgeschlossen.

Neben der Gefängnisstrafe drohen weitere schwerwiegende Strafen:

  • Beruf: Eine Verurteilung wegen einer Vergewaltigung führt beispielsweise dazu, dass Beamte ihren Beamtenstatus verlieren. Bei Ärzten, Rechtsanwälten oder anderen zulassungsbedürftigen Berufen kann die Berufszulassung entzogen werden.
  • Schmerzensgeld: Das Opfer kann Schmerzensgeld geltend machen. In den meisten Fällen beträgt das Schmerzensgeld ca. 10.000 €.

Verteidigungsstrategien bei Vergewaltigungsvorwürfen

Bei Vergewaltigungsvorwürfen kommen unterschiedliche Verteidigungsstrategien in Betracht, um eine Verurteilung zu vermeiden. Das Ziel der Verteidigung besteht grundsätzlich darin, eine Einstellung der Ermittlungen zu erreichen und so ein Gerichtsverfahren und eine mögliche Verurteilung zu verhindern. Wenn es doch zu einem Gerichtsprozess kommt, verfolgen wir das Ziel, einen Freispruch zu erreichen.

Bei Vergewaltigungsvorwürfen führen die folgenden Verteidigungsstrategien häufig zum Erfolg:

  • Aussagepsychologie: Bei Vergewaltigungsvorwürfen steht es häufig Aussage gegen Aussage. Mit einer sorgfältigen Analyse der verfügbaren Aussagen gelingt es häufig, den Beweiswert der Aussage des vermeintlichen Opfers zu senken.
  • Eigene Aussage: Teilweise ist es hilfreich, als Beschuldigter selbst eine Aussage zu tätigen. Eine solche Aussage muss allerdings sorgfältig vorbereitet werden. Das bedeutet, dass ein Rechtsanwalt Akteneinsicht nehmen sollte und zuvor genauestens geprüft wird, ob die Aussage nicht doch zu einer Selbstbelastung führen kann.
  • Weitere Beweismittel: Auch wenn die Staatsanwaltschaft und die Polizei sorgfältig arbeiten sollen, passiert es immer wieder, dass Beweismittel nicht oder fehlerhaft ausgewertet werden. Durch das Überprüfen der Arbeit der Polizei und Staatsanwaltschaft und gegebenenfalls auch das Vorlegen neuer Beweismittel gelingt es häufig, Beschuldigte erfolgreich zu verteidigen.